Commander Lucky und NordManni fahren zum Nordkap

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  • Wahnsinn, Respekt. Damit hast du mit der Tour knapp so viel drauf gehauen, wie ich aufm Tacho hab ;)

  • Danke für den klasse Bericht,für über 8000 Km,bei teilweise miesen Wetter,reicht aber Beinhart nicht aus,das ist schon Hammerhart.Die Landschaftsaufnahmen mit den dunklen Wolkenfronten sind toll.In Anbetracht der Klimaerwärmung könnte ich mir Polarlicht bei Plusgraden und das ganze mit nem Wohnmobil schon gut vorstellen, :yipp: :yipp:

  • Hammergeile Tour die ihr zwei da abgespult habt . Ihr seit echt irre , wenn ich das Mal so sagen darf , über 8000 km in 3 Wochen , ich zieh meinen Hut vor euch :Hallo: ach ja ...

    Herzlich Willkommen in Deutschland

    fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann

    Grüße aus Hannover und allzeit knitterfreie Fahrt:7_14_5:

    wünscht Jan

    1. DQF - Treffen 2022 - ich war dabei

    2. DQF . Treffen 2023 - ich war dabei

    3. DQF - Treffen 2024 - ich war dabei

    4.DQF - Treffen 2025 - bin da wer noch

    BigDaddy68
    8. Januar 2021 um 20:14
  • Moin,

    soo, ich versuche mal eine kleine Zusammenfassung bzw. ein Fazit zu ziehen. Tja mittlerweile sind auch schon wieder einige "Donnerstage" vergangen. Heute vor 4 Wochen sind wir vom Nordkap nach Hammerfest und dann auf den Campingplatz nach Alta gefahren.

    Als Zusammenfassung für unsere Tour: in der Zeit vom 28.08. bis zum 16.09. haben wir ca. 8500 km unter die Räder genommen! Etwas genauer: Dänemark Tonder, Kolding, Nyborg, Kopenhagen; Schweden von Süd nach Nord Malmö, Östersund, Karesuando; ca. 100 km durch Finnland und dann Norwegen, Kap, Lofoten, Fjorde, Trollstiegen ... Wir haben den Polarkreis in Schweden von Süd nach Nord bei Jokkmokk und in Norwegen bei Storforshei von Nord nach Süd passiert. Wir waren 2 Tage in Trömsö und 2 ganze Tage auf den Lofoten. Wir haben den Trollstiegen "auf" und "ab" bezwungen. Fähren über die Ost- oder Nordsee haben wir nicht genutzt, alles per Achse über die "großen" Brücken. Schon allein diese "Brücken"-Kilometer sind ein unvergessliches Erlebnis für sich! Bis auf den letzten Reisetag haben wir komplett auf die Nutzung von Autobahnen verzichtet und sind über Landstraßen durch die Landschaft gerollt. Meiner Meinung nach kann man nur so die unvergesslich und schöne Landschaft, die Änderung der Vegetation in sich "aufnehmen" und genießen. Lucky hat es in unserem Bericht auch einige Male erwähnt, Bilder können nur einen kleinen Teil und auch nur eine Momentaufnahme liefern. Das "Life" Erlebnis macht es unvergesslich!

    Zur Planung und den "must have's" und "nice to have":

    Als unbedingtes Ziel hatten wir uns das Erreichen des Nordkaps, Lofoten und das "Bezwingen" des Trollstiegen vorgenommen. Hammerfest, Tromsö, Trondheim und Nordlichter liefen unter "nice to have"; ja und natürlich Landschaft gucken!!! Die wichtigen Ziele haben wir erreicht! Wir waren da!! Wir sind durch Trondheim gefahren, mir Besichtigung der Altstadt hat es nicht geklappt und auch bei den Nordlichtern hat das Wetter einfach nicht mitgespielt. Hm irgendwas is ja immer. ;)

    Zu unserer Ausrüstung:

    Am Start waren Luckys T4, sein Teardrop, der CanAm Commander und mein Daxara mit dem Dachzelt. Damit hatten wir Übernachtung, Verpflegung (Küche) Tisch und Stuhl "an Bord" und waren letztendlich unabhängig bei der Wahl der jeweiligen Ziel- bzw. Etappenorte. Die eigentliche "persönliche" (Camping) Ausrüstung ist ja letztendlich auch individuell abhängig. In unserer Konstellation hatten wir den T4 als Basis und Transportfahrzeug für die Verpflegung und einen Teil der Ausrüstung. (C-Tisch, Stühle, Hopfenkaltschale :saint: :thumbup: , Kühlbox, Wechsel-Klamotten,- wie 2. Jacke, Pudelmütze ..., Luckys Rolli, ...) Neben der "Schlafstätte" und "Kleiderkammer" für Lucky war der Teardrop unsere komplett ausgestattete Küche, mit Vorzelt unser Aufenthaltsraum, die Stromquelle für die Ladegeräte, ... Meine Schlafstätte war ja das Dachzelt auf dem Daxara. Im Daxara hatte ich 2 große Boxen, 1x für Verpflegung / Ausrüstung und eine Box war für meine Klamotten. Zum Schlafen habe ich ein normales Kopfkissen und eine normale Schlafdecke benutzt. Uund was sich absolut bewährt und als super Teil erwiesen hat,- mein "Body"-Schlafsack. (also so ein Teil mit Armen und Beinen) Bequem und super warm, topp!!! Tja, an technischer Ausrüstung, Motoröl, Ersatz-Varioriemen, Werkzeug, Benzin Reservekanister, Kabeltrommel, Kabelbinder, ... da hat Lucky den genauen Überblick, was er alles noch so verstaut hatte.

    Planung der Etappen und Ziele:

    Für die Planung der Etappenorte habe ich wieder eine kleine Excel-Tabelle erstellt. (Tag, Start-Ort, Ziel-Ort, km) Als wichtigste unveränderliche Spalte natürlich Spalte 1= Tag / Datum. Damit standen schon mal Anfang und Ende fest. Dann habe ich in der ersten Planung versucht die unbedingten Ziele da "rein zu basteln". Das ganze dann erstmal mit Maps um so schon mal in etwa die tägliche Kilometerzahl fest zu legen, Planungswert so zwischen 350 bis 500 / 550 km. Hierbei konnte ich auf die Erfahrung meiner ersten Nordkap Tour und der anderen "längeren" Touren zurückgreifen. Start spätestens 10 Uhr und Ankunft so in etwa 18 / 19 Uhr geplant. Tja soviel zur Theorie, in der Praxis habe ich jeden Abend die Km eingetragen und den tatsächlichen Etappenort aktualisiert und damit auch den nächsten Zielort überprüft bzw. auch geändert. Maximal 3 Tage hatte ich auch als "Puffer" eingeplant bzw. mögliche Etappenänderungen "im Kopf". Die letzten Tage einer Tour sind dabei ja dann für das "pünktliche Einlaufen" mit machbarer Kilometerleistung "Fixpunkte". Die Planung hat funktioniert, wir haben unsere vorgenommen Ziele erreicht und sind durch den letzten Gewaltritt sogar einen Tag früher in Hude eingetroffen.

    Das Team: mh, 2 alte verrückte Säcke :P  :sl: , Lucky und ich kennen uns nun schon persönlich seit dem Treffen in Zetel 2018. Wir haben zusammen die Dänemark und Harztour gemacht, bei den Treffen mit den WEMsern war Lucky / Hude immer mein Anlaufpunkt. Wir wussten, das wir so in etwa gleich "ticken" bzw. gleich verrückt sind und einiges "abkönnen". Hier kann ich von meiner Seite als Fazit sagen, das hat perfekt zusammen gepasst. Es hat alles reibungslos funktioniert und spätestens am 2. Tag waren wir auch ein eingespieltes Team ,- beim Auf- und Abrödeln auf den Campingplätzen, on Tour auf der Strecke, beim Tanken, bei den Pausen, beim Einkaufen, ... War manchmal schon erschreckend, ohne große Worte auch teilweise die gleichen Gedanken und Überlegungen. :smokin:

    Schlusswort / Abspann: Wir haben eine unvergessliche 3 wöchige Skandinavien Tour durchgezogen. Wir haben viele Kilometer sprichwörtlich "gefressen" und ebenso aber auch viele Kilometer einfach genossen. Wir sind durch eine unbeschreiblich schöne und abwechslungsreiche Landschaft gefahren, wir haben viel gesehen und kennengelernt. Wir haben die Eindrücke und Bilder auf unsere (mit Luckys Worten) Bio-Festplatte aufgesogen und abgespeichert. Wir haben unsere Ziele erreicht!! Wir waren da!! Wir haben es durchgezogen!! Es hat funktioniert!! Wir können mit Recht stolz auf unsere Leistung sein!!

    Ich ziehe meinen Hut vor Luckys Leistung, er hat es durchgezogen!! Er hat sich seinen Traum / Wunsch erfüllt und ist dabei bis an seine Grenzen gegangen. Er ist ein Nordmann und Nordkap Fahrer!! Es war seine Tour!! Es war mir ein Vergnügen und eine Ehre der Tourguide und Weggefährte gewesen zu sein und ihn als Kumpel zu haben! :handshake:

    Sooo, nicht gleich morgen oder im nächsten Jahr, aber da sind sich Lucky und ich einig,- wir waren nicht zum letzten Mal "da oben" ... absolut infiziert und vom Skandinavien Virus dahingerafft :S 8)

    der "Nordmann" Nordmanni

    :Hallo:

  • mir fehlen immer noch die worte , um mich richtig aus zu drücken über diese leistung von euch beiden.......bin hin und weg.

    alleine die ausrüstung vor ab zusammen zu stellen ... wenn ich da so an meine bescheidenen ausflüge mit wohnwagen und king drinne , mit letztens noch hank dabei , nach tschechien denke.....

    meine hochachtung und respekt !

    Scheiss auf´s Pferd ! echte Prinzen kommen mit dem Quad :F3:

  • Jumbo I. naja, wie gesagt (geschrieben) wir waren ja schon in Dänemark und im Harz "länger" unterwegs. Wir wissen ( wussten) halt was genau wir beide brauchen bzw. was uns wichtig ist. Wir haben uns ja auch vorher nochmal zur Absprache getroffen, da wurden die unbedingt benötigten Dinge festgelegt und wer dafür verantwortlich ist bzw. das "Zeugs" dann mitnimmt.

    On Tour haben wir aber auch noch Optimierungsbedarf festgestellt, aber das ist ja normal und stellt sich ja dann in der unmittelbaren Praxis raus. Also von der derzeitigen Ausstattung / Ausrüstung funktioniert alles. Ich habe für mich z. Bsp. noch festgestellt, das ich bei den nächsten längeren Touren für mein Dachzelt, für die Matratze, noch eine "Belüftungs"-Unterlage benötige und ein Innenzelt auch noch angebracht wäre. Geht ohne, mit ist es aber besser ... Aber hee, da wird es immer noch kleine Sachen und Überlegungen geben.

    Manni

    :Hallo:

  • Also ich möchte auch gerne so eine Tour machen. Wäre allerdings alleine unterwegs :/
    Zelt, ein paar Lebensmittel, genug Geld auf dem Konto ^^ genügend Wechselklamotten, Pflegemittel und Ersatzteile...

    und ab ins Abenteuer? :squad2: Einmal ans Nordkap mit der Overland.. oder ein ähnliches Ziel.

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