Was bewirkt die Feinjustierung des Schaltgestänges bei einem L-H-N-R-Getriebe?

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  • kontrolliere doch die Getriebeausgangswelle auf Spiel , laut deiner Schilderung erscheint das Problem ja generell wenn Last anliegt .

    Wie kann ich das kontrollieren?

    Spiel hat es deutlich zwischen Kupplungsglocke und Hinterachse; (Getriebeeingangswelle - "Getriebeschalteinheit" - Getriebeausgangswelle - Kardanwelle - Hinterachsgetriebe - Hinterachse).

    Die Kupplungsglocke kann per Hand, (freilich bei Motor-aus), ca. 1/5 Umdrehung je Richtung gedreht werden, bis sich die Räder bewegen; egal, ob die Räder auf dem Boden stehen oder via Wagenheber angeboben sind.

    Tachostand derzeit 49.185 km

  • dann hast du eine Abnutzung im Bereich Hinterachse und Zahnrad Getriebeausgang , die Frage ist halt , wo ist das Spiel am höchsten . Du könntest auch die Kardanwelle abbauen und an den beiden Zapfen schauen , ob sich die Zapfen leicht drehen lassen , nicht dass sich ein Lager verabschiedet

  • dann hast du eine Abnutzung im Bereich Hinterachse und Zahnrad Getriebeausgang , die Frage ist halt , wo ist das Spiel am höchsten . Du könntest auch die Kardanwelle abbauen und an den beiden Zapfen schauen , ob sich die Zapfen leicht drehen lassen , nicht dass sich ein Lager verabschiedet

    Die Hinterachse incl. Lager wurden schon komplett erneuert.

    Das Spiel an jener Stelle, wo die Getriebeausgangswelle in die Kardanwelle via dieser 2 Kegelräder übergeht, wurde bereits im Rahmen eines Getriebeölwechsels kontrolliert; an dieser Stelle jedenfalls ist kein nennenswertes Spiel feststellbar.

    Ich selber habe für alles die Kardanwelle in Verdacht und den kleinen Verstellbereich zwecks Federwegausgleich, den es da hat, zwar nicht in Bezug auf das Spiel, aber in Bezug auf Unwucht, die Hakeligkeit der Gänge, etc.

    Denn wenn das Hakeln beim Einlegen eines Ganges a la R, H oder L dadurch behoben werden kann, daß man mal kurz vom Sitz aufsteht, damit also auch den Kardanstrang kurz entlastet, hat das Funktionieren des Kardanstranges also jedenfalls Einfluss auf das Funktionieren der Schalteinheit im Getriebe?

    Und der Wechsel zwischen H und R ist bei mir einsatzbedingt vergleichsweise häufig; bis vor wenigen Wochen war dieser Wechsel zwischen H und R extrem, inzwischen sind es nur noch weniger Mal, wo es nötig ist, rückwärts zu fahren. Und gefühlt ist es seither auch wieder etwas besser geworden.

  • Du hast bei der Sache einen Denkfehler.Wenn du aufstehst ,stehst du auf den Rasten, da wird nichts entlastet.

    Ok, dann hab' ich einen Denkfehler.

    Wenn da aber nichts entlastet wird, wenn man vom Sitz aufsteht, wieso rastet ein Gang dann ein, was ja hörbar ist, wenn er nicht bereits beim Betätigen des Schalthebels eingerastet ist?

  • Weil sich der Antriebsstrang beim Aufstehen bewegt

    Das doch aber nur, weil er eben doch entlastet wird, d.h., es hat einen leichten Ausfedervorgang?

    Aber, ok, wie auch immer.

    Es entsteht der Eindruck, daß, seit nicht mehr so häufig rückwärts zu fahren ist, das Fahrverhalten wieder etwas besser geworden ist.

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