Beiträge von marwerno

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    Nachtrag:
    Habe am Wochenende mit meinem Frontmulcher am Quad gemäht. Dabei kam die Winde natürlich ziemlich oft zum Einsatz zum Mähwerk anheben und senken (Mähwerkgewicht ca 140Kg). Ich habe dabei kein einziges Mal den Freilauf eingeschaltet oder genutzt.

    Als am Berg die Maschine ausging und ich nicht mehr starten konnte (das %*$§*$%& Ding geht nur in "N" an und von "L" ging der Gang nicht raus, da unter Last...) habe ich es mit der Winde auf einen flachen Bereich den Berg runtergezogen (Ja, stimmt schon, Selbsthemmung ist so hoch, dass ich es den steilen Berg RUNTER ziehen musste, hatte alle Sperren drin. Zum Glück war der Weg frei, habe zwischen den Bäumen gemäht...)
    Nun wollte ich den Freilauf der Winde aktivieren -> GING NICHT.

    Also die Konstruktion wurde wohl nur durch das normale Nutzen beschädigt. Absolut beschämende Konstruktion wer das entwickelt (oder eher wohl kopiert) hat.

    Hast du vieleicht noch Bilder dazu :?:

    Leider nein, habe keine gemacht, war schon etwas spät und meine Frau hat Druck gemacht, dass das fertig ist... (belegte Parkplatz mit dem Quad).
    Wenn es aber um etwas spezielles geht, kann ich versuchen es besser zu beschreiben.
    Ich denke meinen Text versteht man nur wenn man das Teil selber offen vor Augen hat...

    Ich poste mal hier eine echte Lösung, nachdem ich sonst nirgends was gefunden habe. Habe leider keine Bilder gemacht, aber ich hoffe es ist trotzdem hilfreich:

    Bei meiner CF Moto 450 konnte die Seilwinde auch nicht mehr in den Freilauf versetzt werden. Auch der Händler hat gesagt, "mehr als Ölen macht er nicht". Habe das aber reparieren können.

    Also:

    Die Seilwinde am Fahrzeug lassen und wenn man davor sitzt die 4 Inbus schrauben lösen welche den Gehäusedeckel festhalten (Im eingerasteten Zustant, dann stehen die Federn nicht unter so viel spannung). Dadurch dass die Seilwinde noch am Rahmen befestigt ist, fällt auch nichts auseinander.

    Vorsichtig den Deckel runternehmen, dabei aufpassen: Es gibt 3 Stifte welche unter Federspannung sind und noch eine große Feder welche auch runterfallen kann.

    Gut schauen wie alles zusammenkommt für den Wiedereinbau. Alles rausnehmen und säubern.

    Was bei mir der Fehler war damit es nicht mehr funktioniert hat:
    Das Metallteil/ Kulisse, welche die Stifte aus dem Gehäuse zieht war verbogen. Somit konnten die Stifte nicht mehr ganz herausgelöst werden und die Seilwinde bleibt blockiert (in meinem Fall nur auf einem Stift, wenn man das da benutzt hätte wäre das nicht gesund gewesen..)
    Das Metallteil wieder gerade biegen. Ob die Stifte entriegeln kann man überprüfen, wenn man das Kunststoffteil welches unter dem Metallteil ist in der ausgerasteten Stellung bringt und dann schaut ob alle Pins weit genug raus kommen. Achtung, parallel hochiegen, nicht schräg, sonst verkanten die Stifte!

    Danach alles gut fetten (mit einem dünnen Fett) und wieder zusammenbauen. Aufpassen, dass man die 3 Kunststoffnasen richtig im Gegenstück hat beim zusammenschrauben, ich denke da kann leicht was abbrechen. Bei mir zum Glück nicht und ich habe wieder eine funktionierende Seilwinde 😀


    Fazit:

    Ich finde die Konstruktion etwas unterdimensioniert. Ich denke die Platte verbiegt sehr einfach wenn das Seil unter Spannung steht und man dann versucht den Freilauf ein zu schalten. (Das ausschalten des Freilauf erfolgt unter Federdruck und da kann man eigentlich nichts falsch machen.)

    Das umschalten muss mit ganz wenig Kraftaufwand funktionieren. Wenn man hier zu starken Druck braucht, dann verbiegt man vermutlich die Platte und man kann alles nochmals auseinandernehmen...

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